Demographie-Netzwerk gegründet
Um die Wirtschaft demographiefest zu machen und dafür zu sorgen, dass ältere Arbeitnehmer länger gesund und produktiv in Beschäftigung bleiben können, haben heute die Unternehmen "Das Demographie Netzwerk" (ddn) gegründet.
Mit dem Demographie Netzwerk wollen die Unternehmen einen strukturierten Erfahrungsaustausch zwischen den Beteiligten ermöglichen. Es geht um den Austausch von Erfahrungen und mehr Experten-Wissen in den einzelnen Betrieben zum Thema demographische Entwicklung. Außerdem will das Netzwerk den Dialog mit Politik, Verbänden und Öffentlichkeit zu diesen Themen führen.
Zu den Gründungsmitgliedern von ddn zählen unter anderem die ASSTEL Versicherungsgruppe, die Deutsche Telekom, die ING-DiBa und Lilly Deutschland. Durch das Netzwerk wollen die beteiligten Unternehmen voneinander und durch wissenschaftlichen Input lernen, alternde Belegschaften länger, gesünder, motivierter und produktiver zu beschäftigen.
Rudolf Anzinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erklärte dazu bei der Gründung des Demographie-Netzwerks: "Heute wird ein echtes Highlight der Initiative Neue Qualität der Arbeit ins Leben gerufen. Mit dem Demographie-Netzwerk werden Instrumente entwickelt und umgesetzt, die die Politik der Bundesregierung zur Ausweitung der Lebensarbeitszeit effektiv flankieren." Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird Mitglied im Demographie-Netzwerk und wird sich aktiv an seiner Arbeit beteiligen.






