REGSAM - Praxisprojekt zur Gesundheitsförderung für Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen
BZgA. „REGSAM“ umfasst regionale Netzwerke für Soziale Arbeit in 16 Münchner Regionen. Es ist eines von inzwischen 83 Good Practice Projekten, die als Beispiele guter Praxis in der Datenbank www.gesundheitliche-chancengleichheit.de recherchiert werden können. Es handelt sich um ein Projekt, welches hilfreiche Strukturen für die Gesundheitsförderung aufbaut.
Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen (z. B. Armut, Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit) haben eine kürzere Lebenszeit und erkranken häufiger. Die BZgA stellt zu ihrem Schwerpunkthema „Gesundheitliche Chancengleichheit“ hier in kurzer Folge Beispiele guter Praxis in der Gesundheitsförderung für Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen vor.
REGSAM entwickelt und organisiert Projekte, Fachveranstaltungen und Fortbildungen, sowohl zu aktuellen sozialpolitischen Themen als auch für die konkrete Vernetzungsarbeit in den Regionen. Ziel ist es eine sozial lebenswerte und gerechte Stadt zu gestalten.
Das Projekt wurde als gutes Praxisbeispiel der Gesundheitsförderung für Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen ausgewählt, weil
- es durch seine Vernetzung mit vielen verschiedenen Institutionen gute Vorbedingungen für die Gesundheitsförderungsarbeit durch die beteiligten Organisationen schafft,
- die Planungen und Gestaltung der Veranstaltungen sich an den Rückmeldungen der teilnehmenden Zielgruppen orientieren und
- die Aktivitäten von REGSAM auf den jeweiligen Stadtteil und die dortigen Einrichtungen bezogen sind bzw. sich aus den Bedarfen der Stadtviertel entwickeln.
Eine ausführliche Beschreibung des Projektes „REGSAM“ finden Sie hier:
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/?id=main2&idx=44383
Die Auswahl und Publikation guter Praxisprojekte ist ein Element des von der BZgA bereits 2001 initiierten Kooperationsverbundes zur Stärkung gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland. Inzwischen 52 Kooperationspartner (Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Landesvereinigungen und Landeszentralen für Gesundheit, Ärzteschaft, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Wohlfahrtsverbänden) haben sich zusammengeschlossen, um Aktivitäten zu bündeln, die die Gesundheit von Menschen in schwierigen Lebenslagen nachhaltig verbessern. Das zentrale Ziel des Kooperationsverbundes ist die Stärkung und Verbreitung guter Praxis in Projekten und Maßnahmen der Gesundheitsförderung.
Weiterführende Informationen über die Aktivitäten des Kooperationsverbundes zur Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit, die Mitgliedsorganisationen, aktuelle Termine, die Kooperationserklärung vom 10.11.2006, die Beschreibung des Good Practice Ansatzes, Forschung, Materialien und Literatur zu Armut und Gesundheit sowie die bundesweite Sammlung mit mehr als 1.500 Projekten finden Sie unter
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de.




